Über das Forschungsprojekt

Gemeinsames kulturelles und künstlerisches Tun mit individueller Teilhabe und bürgerschaftlichem Engagement auf einer nicht kommerziellen, sparten- und politikfeldübergreifenden Ebene, das kann Breitenkultur sein. So formulierten es zunächst Studierende der Hildesheimer Kulturwissenschaften, die sich aufmachten, dem Phänomen jenseits der institutionalisierten Hochkultur auf die Spur zu kommen.

Erste Beiträge für ein “Weißbuch” der Breitenkultur sind geschrieben, weitere sollen folgen. Denn es gilt, die Kultur von allen zu entdecken, diese Erscheinungsformen in der Kulturpolitik als Marke zu implementieren und die Akteure miteinander zu vernetzen. Niedersachsen bietet sich als Flächenland für diese Feldforschung an, das von der Kulturministerin angestoßene Kulturentwicklungskonzept bedarf der breitenkulturellen Begleitung. Modelle sollen dokumentiert, Kulturschaffende befragt und Förderkonzepte erarbeitet werden. Mapping, Branding und Networking möge zur Professionalisierung der Breitenkultur beitragen.

Das geplante „Weißbuch der Breitenkultur. Kartografie eines gesellschaftlichen Phänomens, das Beispiel Niedersachsen, Auftrag der Kulturpolitik“ gliedert sich in drei Teile:

Orte der Breitenkultur,
Netzwerke für Breitenkultur,
Diskurse zur Breitenkultur.

Ergebnisse der Feldforschung in der Fläche sind bereits auf dieser Website veröffentlicht und sollen zur Diskussion anregen.

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